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Magnetangler

Es gibt ja Dinge, die ins Wasser fallen. Und viele davon sind magnetisch. So weiss in den Niederlanden jedes Kind, dass dort, wo Angler Fische fangen, viele Messer im Wasser liegen. Aber auch sonst jede Menge anderes Zeug – diese Schätze zu heben ist spannend wie eine Lotterie.

Also einen starken Magnet an einen Strick binden – und dann ab damit ins Wasser. Das andere Ende der Leine wird irgendwo befestigt, damit das lose Ende nicht im Wasser verschwindet. Ob dabei der eigene Fuss als Befestigung ideal ist, bleibt dahingestellt.

Damit kann man schon ein paar schöne Dinge finden. Hier von einem Velo die Vorderrad- Gabel. Na gut, das Oberflächenfinish hat ein wenig gelitten, aber das tut der Freude über den Fund keinen Abbruch.

Hier ist wohl ein ganzer Werkzeugkasten reingefallen.

Bei schweren Fundstücken entfaltet sich die ganze Kunst des Magnetangelns: Erst mal alle Kollegen zusammentrommeln, denn mehrere Magnete bringen auch mehr Gewicht nach oben.
Und, wie man sieht: Die Profis haben noch kleine Anker dabei, damit bringt man praktisch alles raus.

Noch schnell die Kette wieder auflegen, dann ist das Velo so gut wie neu… Schliesslich ist ja sogar noch Luft in den Reifen.
Und zuhause gibt es dann bestimmt ein Donnerwetter – aber zum Glück gibt es ja Duschen, Waschmaschinen und Recyclinghöfe!

Lust, so etwas selber auszuprobieren? Schaut zum Beispiel auf www.supermagnete.ch und sucht euch die passende Grösse eines “Topfmagneten” aus. Vielleicht noch einen Karabinerhaken befestigen – und los geht’s. Ach ja, Geduld braucht ihr dann auch noch – der Hauptgewinn wird wohl nicht gleich dabei sein…

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