SSK-CSE Dialog

Beitrag schreiben, aber wie?

Du bist wild entschlossen, einen Beitrag für unseren Blog zu schreiben? Herzlich willkommen.
Und Du bist unsicher, wie genau das geschehen soll? Keine Panik, es ist ganz einfach.

Zu allererst einmal einloggen, mit Usernamen und Passwort. Damit hast Du Dich als Mitglied des SSK zu erkennen gegeben. Denn Beiträge schreiben dürfen nur SSK- Mitglieder; Lesen dürfen dann alle weltweit.

Danach findest Du ganz oben auf der Website einen schwarzen Balken.

  • Klicke auf diesem Balken ganz links auf das W,
  • dann darunter auf “Beiträge” (dort siehst Du schon mal die Liste mit den bereits bestehenden Beiträgen),
  • danach auf “Erstellen” einen neuen Beitrag eröffnen.

– und schon landest Du im Block- Editor (der Experte sagt auch: im “Gutenberg- Editor”).

Übrigens eine Bemerkung am Rande: wenn Du an dieser Stelle nicht auf “Beiträge” klickst, sondern auf “Visitenkarten” ein paar Zeilen darunter, dann kannst Du dort Deine eigene Visitenkarte bearbeiten. Im Grunde sind die Visitenkarten auch nur eine spezielle Art von Blogbeitrag; das Bearbeiten funktioniert genau gleich.

Wenn Du über das Backend gekommen bist und “Beitrag erstellen” angeklickt hast, dann landest Du im Block- Editor (der Experte sagt auch: im “Gutenberg- Editor”).

So sah das Umfeld des Block- Editors aus

Tippe einfach drauflos, es kann nicht viel schiefgehen. Die üblichen Funktionen zur Bearbeitung des Textes wie Fettdruck, Schrägschrift, Links einfügen, etc. wirst Du schnell finden und erfolgreich anwenden.

Und doch ist etwas anders, als Du es kennst: nach jedem Betätigen der Eingabetaste wird ein “Block” erzeugt. Fahre einmal mit der Maus über die ersten paar Textblöcke und klicke mal hierhin, mal dahin. Sofort wird klar: alles ist in Blöcken organisiert. Und es wird mit einem kleinen Plus- Zeichen im Zwischenraum das Hinzufügen von Blöcken angeboten.

Mit der Maus die richtige Stelle gefunden: hier kann ein Block eingefügt werden.

Warum so viele Blöcke?

Um das zu verstehen, müssen wir ein wenig ausholen. Im wesentlichen geht es um “responsive Design”, wie die Experten sagen. Jede Website soll auf jedem Gerät optimal dargestellt werden: auf dem Mini- Bildschirm eines Handy, auf den typischen Tablet- Grössen bis zum Monster- 4k- Bildschirm.
Und das muss automatisch gehen! Schliesslich weiss der Autor eines Beitrags ja nicht, welche Art von Gerät da draussen zur Anzeige seines Textes benutzt wird.

Wie das funktioniert, kannst Du im Video hier anschauen, aber auch selber auf Deinem Bildschirm testen. Verkleinere mit der Maus das Fenster Deines Browsers, und beobachte, was mit dem Inhalt passiert.

Wenn sich die Grösse des Fensters ändert, dann wird der Inhalt dynamisch umgebrochen und neu gesetzt. Natürlich mit dem Ziel, in jedem Moment das Optimum aus der Darstellung herauszuholen.

Und so wird klar, warum ein und dieselbe Website auf einem Handy eher schmal und dafür sehr lang wird, was auf einem grossen Bildschirm breit und eher kurz ist.

Dieser Automatismus ist für den Autor eigentlich ein Segen. Er muss sich nicht mehr um all die Kleinigkeiten kümmern, wie z.B. die präzise Schriftgrösse, oder wie Bilder in den Text eingebettet werden. Für den Autor gilt im Gegenteil: einfach raushalten aus dem Automatismus! Zuviel Festlegungen in der Formatierung stören nur.

Und all das klappt am Besten, wenn alle Inhalte in Blöcken organisiert sind.

Welche Arten von Blöcken gibt es?

Klicke einfach mal auf eines dieser Pluszeichen. Dann werden Dir alle möglichen Arten von Blöcken angeboten.
Am Anfang wirst Du mit den einfachen Blöcken auskommen wie Absatz und Überschriften. Doch schnell kommt der Appetit auf etwas andere Blöcke: zum Beispiel Bild, Audio, Video.

Bild“: Lade Deine Bilder einfach hoch. Benutze immer die volle Auflösung des Bildes – die Leute mit grossem Bildschirm werden es Dir danken, wenn sie nicht nur bunten Eintopf, sondern auch Details sehen. Kein schlechtes Gewissen haben, wenn Deine Bilder einen grossen Speicherbedarf haben (optimal ist so zwischen 1 und 10 MByte); Speicher ist genug da.

Beispiel für ein Bild mit Hauptzweck “Dekoration”

Audio“: Wenn Du interessante Töne oder Sprache aufgenommen hast. Hier gilt generell: in der Kürze liegt die Würze. Nicht so sehr wegen Speicherbedarf, sondern weil Deine Leserschaft dann gelangweilt zum nächsten Beitrag springt. Also: eher nicht die Neujahrsansprache des Präsidenten, und lieber keine vollständigen Lieder.

Tonaufnahmen gehen übrigens mit dem Smartphone sehr gut. Die entsprechende App heisst “Sprachmemo”, “Diktiergerät” oder so ähnlich.

Dieses Beispiel demonstriert die Geräuschkulisse in einem Tropischen Wald. 10 Sekunden sind genau ausreichend.

Hier ein Beispiel quasi zur Abschreckung: Aufgenommen in einer Bar auf einem Kreuzfahrtschiff, allerlei Leute quatschen durcheinander, mit 5 Minuten Länge viel zu lang. Gespielt hat das Ukulele- Orchester + Chor der Schiffsbesatzung (Best of Küchenmannschaft + Schauerleute). Alle gaben ihr Bestes. Sehr authentisch! Ratet mal – welche Insel wurde am Folgetag angelaufen?

Und? Hast Du das komplette Lied angehört – oder doch früher weitergelesen…?

Video“: Auch hier ist eher “Kürze” angesagt; ein Filmbeitrag in “Tatort”- Länge macht sowieso keinen Sinn. Achte einmal darauf, wie schnell die Szenen in Filmen sind; vom Schnitt bis zum nächsten Schnitt vergehen zumeist nur ein paar Sekunden.
Hier gibt es Grenzen für den Speicherbedarf: ein einzelnes Video darf nicht mehr als ca. 40 MByte haben (…die Grenzen werden in näherer Zukunft wohl ansteigen). Optimal ist ein Format mit 854 x 480 Zeilen (Pixel horizontal x vertikal). Mehrere kleine Videos, zusammen vielleicht so 100Mbyte, bedeuten eine gesamte Laufzeit von ca. 15 Minuten. Für das Format eines Blog- Beitrags sollte das sowieso mehr als ausreichen…

Übrigens: solltest Du doch ein längeres Video zeigen wollen, dann lade es doch in Youtube hoch – und setze hier lediglich einen Link darauf; mit ein wenig erklärendem Text.

Selbst sehr kurze Videos können starke Gefühle erzeugen. Du glaubst das nicht? Dieses Video ist genau 2.2 Sekunden lang:

Die Wirkung wurde hier mit einer automatischen Schleifenwiederholung verstärkt.

Folgende Spezialitäten sollte ein Profi- Autor auch noch einsetzen:

Mehr” oder “Weiterlesen“: Stehen mehrere Beiträge gelistet auf einer Seite, dann wird deren Text nach vielleicht 40 Worten abgebrochen. Das ist meistens akzeptabel, aber manchmal ist eine frühere Trennung einfach ästhetischer. Setze den “Mehr”- Block, um früher und schöner abzubrechen.

Datei“: Wenn Du z.B. eine PDF- Datei in Deinen Text einbetten willst, dann nutze diesen Block. Ähnlich wie beim “Bild” wirst Du aufgefordert, eine “Mediendatei”, also hier konkret ein “*.pdf” hochzuladen.
Wichtig für die Darstellung auf der Seite der Leser: Die SSK- Webseite liefert nur die Datei, angezeigt wird sie durch den lokalen Webbrowser. Das klappt mit halbwegs aktuellen Browserversionen auf einem Desktop- Rechner. Aber leider nicht mit vielen Smartphones und Tablets. In diesem Fall wird nur das Titelbild angezeigt, sowie ganz unten ein Link zum Download. Nutze den Download, und so kommst Du auf diesem Umweg auch zum Ziel.

Blöcke verschieben: Du hast viele Blöcke geschrieben und möchtest jetzt die Reihenfolge ändern?
Dann selektiere erst einen oder mehrere Blöcke und nutze dann die Pfeile “nach oben” / “nach unten”; die stehen links oben neben dem Pi- oder Absatzsymbol:

Beitragseigenschaften“: Mit dem Zahnrad rechts oben kannst Du die Einstellungen öffnen, und dann steht im Reiter “Beitrag” eine Liste von allerlei Einstellungen. Fast alles kannst Du ignorieren, das wird Dein Redakteur für Dich erledigen. Ausnahme: ein Foto als “Beitragsbild“. Das wird verwendet, um in Übersichtslisten neben dem Text ein Foto als Vorschau zu haben. Unbedingt hochladen – es lohnt sich: Fotos locken einfach mehr Leser auf Deinen Text…
Der Perfektionist denkt bei der Auswahl des Bildes darüber nach, ob es sowohl bei grosser Darstellung wirkt, wie auch bei den kleinen Vorschaubildern mit effektiv ca. 150×150 Pixeln. Nicht jedes “schöne” Bild ist für beide Darreichungsformen gut geeignet. Am besten ausprobieren…

Ganz am Schluss natürlich das Abspeichern nicht vergessen: Du findest den Button oben rechts, es steht “Veröffentlichen” drauf.
Bist Du ein “einfaches” Mitglied, dann kommt dort der Button “Zur Überprüfung einreichen”; Dein Beitrag wird erst einmal als Entwurf gespeichert. Irgendwann später wird sich ein Editor / Moderator Deinen Beitrag anschauen und bei Zustimmung die endgültige Veröffentlichung freigeben.
Du findest übrigens Deinen neu gespeicherten Beitrag in der Liste der Beiträge (siehe ganz oben); entweder noch als “Entwurf” oder schon als “veröffentlicht” gekennzeichnet. So können auch nachträglich noch Tippfehler verbessert werden. In diesem Fall steht dann eben “Aktualisieren” auf dem Button zum Abspeichern…

Ach ja, und dann noch der Problem-Klassiker: Hilfe, ich finde meinen neuen Beitrag nicht!
Wenn Du irgendetwas Neues erwartest, was aber zu fehlen scheint; egal ob beim Beitrag schreiben, oder beim Betrachten einer beliebigen Website:
Dieser Button stammt aus meinem Browser (sieht bei Dir vielleicht etwas anders aus) und bedeutet “aktualisieren” (Achtung Verwirrung: das ist nicht dieselbe “Akualisierung” wie die im vorigen Abschnitt). Dadurch wird die Darstellung einer Website noch einmal neu angefordert; diesmal hoffentlich mit den neu abgespeicherten Dateien. Ohne diese Aktualisierung zeigt Dir Dein Browser hartnäckig immer noch das alte Zeug vom allerersten Aufruf an. Was schon viele Tage her sein kann…

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